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Ein November Zugausflug ins Engadin, mein Ziel war Sils. Nicht gewusst habe ich, dass es dort eine wunderschöne Halbinsel gibt – Chastè. Hab’s geliebt.





















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Wenn Céline in Schaffhausen auf der Bühne steht, sind ihre Freunde nicht weit. Ein paar Schnappschüsse eines grossartigen Auftritts.













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Ein neues Interrail Ticket, ein neues Abenteuer. Diesmal Holland, Belgien, Frankreich. Als erstes wurde meine Reise zu meiner ersten Destination, dem Surfana Festival in Bloemendaal aan Zee, durch einen Bahnstreik in ganz Holland erschüttert. Daraus ergab sich dann eine wunderbare Begegnung mit zwei Frauen die mich von Dortmund ans Festival mitgenommen haben. Es folgten drei Tage Festival, gemütliche Stunden am Meer und kühle Nächte im Zelt. Das alles mit meiner Lieblingsholländerin Kyra.






Nach einer Nacht in Utrecht ging’s allein weiter nach Antwerpen…
…und am Abend nach Brüssel.

Über Paris ging es in die Bretagne, nach Quimper. Ein Städtchen mit unzähligen Crêperien, kleinen Gässchen und viel Charme. Ein Abend hat genügt um sich in der Stadt zu orientieren. Genau das richtige für mich und hunderte von Rentner-Pärchen.
Ein Ausflug an den Pointe du Raz.

Nach entschleunigenden Tagen in der Bretagne ging es dann mit drei Bummlern zurück nach Paris.
19.30, Sonnenuntergang über Paris, ein Strassenmusiker spielt Wonderwall. Pain (au chocolat).

…einfach weil mir sonst niemand glaubt, dass ich in Paris war.
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Eine Wohltat für Herz, Seele und Körper. Das bringt ganz gut zum Ausdruck, welche Wirkung diese Tage in Italien auf mich hatten. Zusammen mit zwei mir sehr wohl bekannten und zwei in kürzester Zeit ebenso ins Herz geschlossenen gings mit dem Auto nach Imperia und hoch in den Hangkessel des Hinterlandes, nach Montegrazie. Und da waren wir einfach. Im Haus, am Meer, in der Stadt, in den Gassen. Haben uns berieseln lassen von Sonnenstrahlen, Sternschnuppen und Italo Hits.

















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Zweieinhalb Wochen bin ich mit dem Zug durch den Norden getingelt. Das Ziel, im wirklichen Winter anzukommen. Vorweg, es hat geklappt. Gestartet hat die Reise früh morgens in Schaffhausen. Erster Halt: Hamburg.

Weiter ging’s nach Kopenhagen. Dort hat es ausschliesslich geregnet und ich war bereits das erste Mal froh drum, zwei Jacken eingepackt zu haben. Die Stadt mit ihrem Charme hat es mir trotzdem angetan.

Nach drei Tagen steuerte ich Schweden an. Von der Airbnb Besitzerin in Göteborg wurde ich informiert, dass sie sehr viel Schnee haben und es stark windet, ich solle also unbedingt meine Winterstiefel und warme Kleidung mitbringen. Da mein Ziel ein noch viel Kälteres war, war ich für den Göteborg Winter gewappnet. Ich hab dann erfahren, dass es sehr untypisch ist, in Südschweden so viel Schnee zu haben. Ich fand’s schön – besonders die Lichter in allen Fenstern, welche in der kalten und dunklen Zeit eine warme Atmosphäre schaffen. In Haga, einem wunderhübschen Stadtviertel von Göteborg, fand dann der tägliche Verzehr einer Zimtschnecke seinen Anfang. Dort gibt’s im Café Husaren nämlich die angeblich weltgrössten Zimtschnecken. Ein Viertel davon hat tatsächlich sehr satt gemacht.



Weiter ging’s nach Stockholm. Wie schön kann eine Stadt und die Natur drum herum sein, das hab ich mich dort oft gefragt. Und sogar die Sonne hat sich einige Male gezeigt.






Dann sollte es schliesslich mit dem Nachtzug nach Kiruna gehen, die nördlichste Stadt Schwedens. Am Morgen des Reisetags bekam ich die Nachricht, dass der Zug nicht wie geplant fahren kann, da es in Lappland zu kalt sei (-27°C, rate wer an diesem Tag noch schnell ein Wolloutfit und Wärmebeutel gekauft hat, weil sie Zweifel an ihrer Winterausrüstung bekommen hat). Die Reise ging mit 22 Stunden und ungeplanten Umstiegen mitten in der Nacht bei -20°C länger als erwartet. Als es hell wurde, wurden wir aber mit der schönsten Winterlandschaft belohnt.



In der allerherzigsten Unterkunft und mit den allerherzigsten Huskies habe ich die nächsten zwei Tage verbracht. Die Polarnacht hatte gerade gestartet. Heisst, die Sonne kommt nicht mehr über den Horizont. Dennoch wurde es für ein paar wenige Stunden hell und der Himmel zeigte sich in schon fast kitschigen Pastellfarben, während ich auf dem Schlitten sass und von Huskies durch die unberührte Landschaft gezogen wurde. Die Kamera liess ich daheim, traute ihr diese Temperaturen nicht zu. Das Handy hat auch nur ein paar Minuten durchgehalten. Und diesmal leider keine Polarlichter für mich, ich werd’s wieder versuchen.














Die Rückfahrt verlief problemlos, es war wieder ein paar Grad wärmer geworden. Nach einer weiteren Nacht in Stockholm ging es nach Malmö. Bei Wind und Regen habe ich das Meer gesucht und gefunden.





Mit vollem Herzen, schönen Erinnerungen und Lust auf noch Mehr von diesem Land liess ich Schweden hinter mir und machte einen Abstecher nach Berlin, bevor es zurück in die Schweiz ging.
Ein Hoch auf den Norden, auf das Zug fahren und das alleine reisen. Ich bin Fan von alledem.